MobiCheck Mobilitätserhebung 2025 (Wallerer)

Sicher in die Schule? Ergebnisse des MobiChecks 2025

Wie kommen unsere Schülerinnen und Schüler eigentlich zur Schule – und was hält sie davon ab, das Rad zu nutzen? Im Herbst 2025 haben wir am MobiCheck des Klimabündnisses teilgenommen (Unterstufe n=416; Oberstufe n=197). Die Ergebnisse zeigen: Das Potenzial für den Umstieg aufs Rad ist groß, doch das Sicherheitsgefühl spielt eine entscheidende Rolle.

Ein Blick in die Statistik

Insgesamt haben 613 Kinder und Jugendliche unserer Schule (416 aus der Unterstufe, 197 aus der Oberstufe) an der Befragung des Klimabündnisses teilgenommen. Ziel war es, das Mobilitätsverhalten an unserer Schule genau unter die Lupe zu nehmen. Während für etwa 70 % der Befragten der Schulweg schlicht zu weit ist, um ihn täglich mit dem Fahrrad zurückzulegen, lohnt sich ein genauer Blick auf die restlichen 30 %, die theoretisch in idealer „Radfahr-Reichweite“ wohnen.

Sicherheit als größtes Hindernis

Unter jenen Schülerinnen und Schülern, die nah genug wohnen, gibt es ein klares Ergebnis: Fast die Hälfte (46 %) verzichtet trotz der kurzen Distanz auf das Fahrrad. Die Gründe dafür sind eng miteinander verknüpft. 23 % gaben direkt an, dass ihnen der Weg schlichtweg zu gefährlich ist. Weitere 23 % dürfen auf Wunsch der Eltern nicht mit dem Rad fahren – wobei hier zu vermuten ist, dass die Sorge um die Sicherheit im Straßenverkehr ebenfalls das Hauptargument darstellt.

Erkenntnisse für die Zukunft

Diese Daten liefern uns wertvolle Erkenntnisse für die zukünftige Gestaltung unseres Schulstandorts. Es zeigt sich deutlich: Viele Schülerinnen und Schüler würden gerne öfter in die Pedale treten, wenn die Rahmenbedingungen und die Wege zur Schule sicherer wahrgenommen würden. Wir werden diese Ergebnisse nutzen, um die Mobilität an unserer Schule weiter zu thematisieren und gemeinsam mit der Stadt an Lösungen zu arbeiten.