Hospiz macht Schule
Am 11. Februar 2026 durfte die Ethikgruppe 7ab des BRG Wallererstraße am berührenden und zugleich stärkenden Workshop „Hospiz macht Schule“ teilnehmen. Das Projekt wird vom Hospizdienst getragen und verfolgt das Ziel, junge Menschen für die Themen Sterben, Abschied, Tod und Trauer zu sensibilisieren – als wiederkehrende und zutiefst menschliche Lebensprozesse.
Durchgeführt wurde der Workshop von den beiden ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterinnen Pethra Niederndorfer und Claudia Hinterberger. Mit großer Einfühlsamkeit, Professionalität und Offenheit gelang es ihnen, ein sensibles Thema würdevoll und zugleich lebensnah zu vermitteln. Im Mittelpunkt des Vormittags standen Gespräche, Reflexionen und vielfältige kreative Zugänge. Durch behutsame Impulse, Austausch in Kleingruppen und symbolische Übungen setzten sich die Jugendlichen mit eigenen Erfahrungen von Abschied, Verlust und Trauer auseinander. Sie reflektierten, wie man trauernden Menschen begegnen kann – mit Mitgefühl statt Mitleid, mit Zuhören statt vorschnellen Antworten – und entwickelten ein Bewusstsein für respektvolle Nähe und wertschätzende Haltung. Der Workshop zeigte eindrucksvoll, dass Jugendliche keineswegs geschützt werden, indem man schwierige Themen ausklammert. Im Gegenteil: Offenheit, Gespräch, Kreativität und gegenseitige Wertschätzung geben Sicherheit und stärken im Umgang mit Verlust und Trauer.
Die Ethikgruppe 7ab erlebte einen intensiven und bereichernden Workshop, der viele wertvolle Impulse zum Weiterdenken mitgab. Ein herzliches Dankeschön an Pethra Niederndorfer und Claudia Hinterberger für ihr großes Engagement – und dafür, dass sie den Hospizgedanken so authentisch, achtsam und einfühlsam in unsere Schule getragen haben.
Prof. Hollinetz, Prof. Puntigam


